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Freunde der Bäume“ ist ein loses Netzwerk von Menschen, denen die Bäume und eine gute Verbindung zwischen Menschen und Bäumen am Herzen liegt.

MENSCHEN UND BÄUME ZUSAMMENBRINGEN

LIEBE

Wenn Sie Menschen fragen, warum sie zu dem Ort gezogen sind, wo sie leben, werden sie oft antworten: »Ich habe mich in diese Gegend verliebt.« Es beginnt mit einer zarten Romanze mit der Natur, den Bergen und den Flüssen, den Wäldern und Wiesen, den Bäumen und den Menschen. Es ist in Ordnung, sich in die Natur zu verlieben; es muß niemanden in Verlegenheit bringen. Im Gegenteil, eine Beziehung mit der Natur aufzubauen, ist eine heilende Grundlage für Menschen und Gemeinschaften, ihre Angelegenheiten auf ökologische Weise zu regeln.

Überdies bemerkt eine wachsende Zahl von Menschen, daß sich etwas ändern muß, nachdem die Menschheit den Planeten über Jahrhunderte ausgebeutet hat. Gier ist normal geworden. Es ist Zeit, unser Verhalten zu ändern. Der Mißbrauch der Erde erschafft Ödland. Die Schwingung der Erde zu erhöhen, ist unser aller Aufgabe.

Indem die »Freunde der Bäume« die alte weltweite Tradition Heiliger Haine wieder einführt, hoffen sie, ihren Teil zu jener Veränderung beizutragen, die notwendig ist, um die weltweite ökologische Krise zu meistern.

WAS IST EIN »HEILIGER HAIN«

In den alten Kulturen Griechenlands, Roms und Ägyptens genauso wie in Palästina, Indien oder Indonesien wie auch bei den keltischen Stämmen der Waldländer oder den Angelsachsen gab es Bäume mit einem heiligen Status, die vor jedem Schaden beschützt wurden und die von den damaligen Menschen, die ein tieferes Verständnis für die Natur hatten, respektiert wurden. Es waren Plätze der Feiern und Freuden, die nichts Beängstigendes hatten. Manchmal wurden Geschenke oder Opfergaben (Blumen, Früchte, Kerzen, Bänder) um die Äste gebunden, um gegenüber der Quelle allen Lebens Dankbarkeit auszudrücken. Dies waren natürliche Tempel, Plätze mit einer starken und friedvollen Atmosphäre. Man muß nicht religiös sein, um dies zu spüren. Jeder wird diesen Platz als besonderen Ort erfahren. Heute gibt es solche Orte noch in Indien und Japan.

Ein Heiliger Hain ist ein besonderer Ort, aber ohne eine Kathedrale oder einen Tempel. Der Baum ist ein universelles Symbol, der allen Religionen heilig ist (oder zumindest war). Im Heiligen Hain sind daher Hindus, Buddhisten, Moslems, Christen oder Juden genauso willkommen wie Animisten, Heiden oder Atheisten.

Die »Freunde der Bäume« möchten solche Plätze von Besinnung, Frieden und gegenseitiger Freundschaft in der Natur schaffen:
• friedvolle und ruhige Plätze, wo Sie sich wohlfühlen und mit sich und Ihrem Umfeld ins Reine kommen.
• Plätze, die uns etwas über wahre Ökologie beibringen und wo wir Kraft finden, die wir der Natur zurückgeben können – auf unsere jeweils eigene Weise.
• Orte für praktischen Umweltschutz
• Plätze, wo wir Inspiration, Entspannung und Heilung finden können. Orte, die uns den Zugang zu etwas Größerem eröffnen mögen.